Freitag, 16. April 2010

Toolsalat die erste Schüssel

In den vergangenen zwei Wochen habe ich die beiden Tools Google Groups und Etherpad ausprobiert. Glücklicherweise konnte ich beide Tools anhand einer realen Gruppenarbeit testen und hatte somit auch gleich die Möglichkeit Feedback von mehreren Studenten zu erhalten. Da von einem Teammitglied abgesehen, alle noch nie mit diesen oder ähnlichen Web 2.0 Tools gearbeitet hatten, zeigte dieser Test auch schön die Verständlichkeit und Benutzerfreundlichkeit.



Etherpad, Stichwort Realtime collaboration.
Kurz beschrieben ist Etherpad ein über einen Link aufrufbares Dokument, welches von bis zu 16 Benutzern gleichzeitig editiert werden kann. Der Service eignet sich daher hervorragend für die Sammlung von Informationen oder auch die Bereitstellung von unsensiblen Daten. Folgt man dem generierten Link zum eigenen "Pad", findet man sich sogleich in der Eingabemaske und kann loslegen - absolut simpel. Da Etherpad am 14.04.2010 vom Netz genommen wurde muss seither auf einen Clone ausgewichen werden.

In unserer Vortragsgruppe haben wir Etherpad für ein erstes Zusammentragen und Kommentieren von relevanten Quellen sowie für die Bereitstellung wichtiger Grundinfos wie Bewertungsschema, nächste Treffen und Deadlines und die Kontaktdaten der Teammitglieder benutzt. Sehr cool ist die Zeitraffer-Funktion, mit der man sämtliche Eingaben (inkl. Tippfehler und anderen Formulierungen) im Schnelldurchlauf anschauen kann :). Der Service ist bei meinen Kommilitonen gut angekommen, da er äussert benutzerfreundlich und praktisch ist. Allerdings stellt diese Einfachheit auch die Kehrseite der Medaille dar: Etherpad kann nicht weniger aber eben auch nicht mehr als realtime text editing. Aus diesem Grund sahen wir uns dann auch gezwungen ein weiteres Tool beizuziehen.

Google Groups.

Das Tool von Google ist ein ziemlicher Kontrast zu Etherpad oder Wikis ganz allgemein, da sehr viele Funktionen zur Auswahl stehen. Wie erwähnt ist unsere Gruppe dann auch schnell auf diesen Dienst ausgewichen um unsere Arbeit weiter voranzutreiben. Für unsere Arbeit haben wir die folgenden Funktionen benutzt:

  • Datenupload
  • Diskussionsforum
  • Erstellen von eigenen Seiten
  • Gemeinsame Email Adresse
Sämtliche der benutzten und damit getesteten Funktionen haben sich als sehr hilfreich bewiesen. Insbesondere die gemeinsame Email Adresse, über welche man alle Mitglieder erreichen und alle Infos alle Mitglieder erreichen konnten, haben wir als äusserst nützlich empfunden. Ausserdem ist die Möglichkeit Dateien auf einer Plattform zu speichern sehr praktisch. Alle dieser Funktionen gibt es auch von anderen Anbietern nur bietet Google alles zusammen an, was gerade für Leute die's gerne einfach mögen sicherlich ein grosses Plus darstellt. 
Als nachteilig ist mir aufgefallen, dass durch die Zusammenarbeit über Web 2.0 - in diesem Falle Google Groups - Hintertürchen entstehen für Leute, die sich drücken möchten. So haben sich in meinem Fall nicht alle Mitglieder an den Diskussionen beteiligt und anschliessend erklärt sie hätte die Plattform nicht verstanden. Aus diesem Grund und auch zur Inspiration und Motivation haben wir dann doch einige physische Treffen benötigt um erfolgreich ans Ziel zu gelangen. 

Bis zum nächsten Post!

Chris


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